Wo und wie haben wir im Kambodscha geschlafen? Was können wir empfehlen? Hier findet ihr alle unsere Unterkünfte, Preis, Lage und unsere Meinung zum Zimmer. Wir haben meistens nach Doppelzimmern gesucht, aber auch das erste Mal in einem Mehrbettzimmer geschlafen.

Wo suchst du eine Unterkunft?

KAMPOT

Elephant’s Dream Guesthouse

Alles war sauber und wirkte, als wäre es erst vor kurzem frisch renoviert geworden. Ein so schönes Bad hatten wir für diesen Preis nicht erwartet und waren alles in allem sehr positiv überrascht! Der Vermieter war nett, das Wlan gut, wir hatten einen guten Ventilator und die war Lage ebenfalls super – wir waren rundum zufrieden und fühlten uns sehr, sehr wohl! Eine tolle Unterkunft!
Mopedverleih kostet übrigens nur 4$/Tag!

Lage: Mitten in Kampot – Supermarkt und einheimisches Restaurant gleich nebenan
Unsere Meinung: Alles sauber, frisch und ordentlich – Top!
Kosten: 7€/ Nacht im Doppelzimmer (eigenes Badezimmer)

KOH RONG

Nice Beach Bungalow am Coconut Beach

Einfach herrlich! Wir hatten ein sogenanntes „Cottage“: ein einfaches Häuschen aus Palmblättern mit einer Matratze – also wirklich klein. Das hat aber keinesfalls gestört, sondern passte perfekt. Die meiste Zeit verbrachten wir ohnehin am Strand, wo das Wasser türkis und der Sand weiß war – und außerdem höchstens 30 Menschen zu sehen waren. Nur die Sanitäranlagen sind vielleicht nicht wirklich die Besten: das Wasser schmeckte nach Eisen und war verfärbt und die Spülung der Toiletten funktionierte nicht immer (was aber auch an den Gästen liegen könnte 😉 ). Zum Zähneputzen haben wir das Wasser, das man gratis im Restaurant bekommt, verwendet. Das Restaurant ist gleich neben den Cottages und hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.

Lage: Zehn Meter vom weißen Sandstrand entfernt
Unsere Meinung: Wir waren über eine Woche dort und wollten nicht mehr gehen – also wir haben es geliebt! (außer die Toiletten)
Kosten: 10,62€/ Nacht im Cottage mit Gemeinschaftsduschen und -toiletten

PHNOM PENH

Grand Elevation Hotel

Wir hatten ein Zimmer ohne Fenster gebucht, weshalb wir uns leider wie in einem stickigen Kellerabteil fühlten (obwohl wir im ersten Stock waren). Für einen Kurzaufenthalt ist das erträglich, für einen längeren Aufenthalt aber nicht zu empfehlen. Immerhin hatten wir ein gutes Licht, was die Situation ein wenig besser machte. Was diese Unterkunft herausgerissen hat, war definitiv das Frühstück! Es gab ein richtig gutes Buffet, wo für Jeden etwas dabei ist – Kaffee, Obst, Eier, Gemüse, Pancakes,… – und das so viel man will! Wir haben uns in der Früh den Bauch so vollgeschlagen, so dass wir bis zum Abend nichts mehr brauchten (wieder gespart 💪🏻). Achja: Wifi funktioniert leider nur in der Lobby.

Lage: Gefängnismuseum, Königspalast und Nationalmuseum sind nur 15 Gehminuten entfernt
Unsere Meinung: Bei einem Zimmer mit Fenster, immer wieder gerne.
Kosten: 15,22€/ Nacht im Doppelzimmer (geteiltes Badezimmer)

SIEM REAP

Pension Lodge

Als wir in unser Zimmer geführt wurden, merkten wir schon, dass es nicht dem entsprach, welches wir eigentlich gebucht hatten. Wir wiesen den netten Herrn darauf hin und nach vier (!) Anläufen bekamen wir endlich das Zimmer, welches wir gebucht hatten. Es war zwar so ausgestattet, wir wir gewollt hatten (Badewanne, Kleiderschrank, Balkon) aber alles ist schon ein wenig in die Jahre gekommen. Leider hatte auch der Pool (auf den wir uns schon so gefreut hatten) seine beste Zeit hinter sich. Dafür hatten wir im Zimmer genügend Platz und Betten, die richtig weich waren!

Lage: Im Zentrum der Stadt, ca. 7km von Angkor Wat entfernt
Unsere Meinung: Wir hatten eine andere Erwartungshaltung gegenüber dieser Unterkunft und wurden ein wenig enttäuscht. Wir können jedoch sagen, dass die Mitarbeiter sehr bemüht waren! Wir haben unseren Aufenthalt dort trotzdem nicht verlängert, sondern sind in eine andere Unterkunft umgezogen.
Kosten:
11,63€/ Nacht für ein Doppelzimmer (eigenes Badezimmer)

Champey Villa

Das Zimmer war relativ groß, wirkte neu und hatte bis dahin das gemütlichste Bett unserer Reise. Einzig das Badezimmer sah schon etwas älter aus. Das Personal war total professionell und hilfsbereit und der Pool war total sauber (und wir hatten ihn die meiste Zeit für uns alleine 😍). Beim Frühstück (im Preis dabei) konnte man zwischen sechs verschiedenen Angeboten entscheiden, die jedoch nicht so üppig waren. Aber für einen kleinen Happen in der Früh hat es gereicht. Die Unterkunft bietet Touren zu Preisen an, wie sie in der ganzen Stadt erhältlich sind – also keine Abzocke.

Lage: Mitten in der Stadt, aber in einer ruhigen Straße gelegen – man kann also ohne Autolärm beim Pool entspannen
Unsere Meinung: Zimmer: ok, Personal: ok, Pool: ok, Früchstück: ok – Kurz gesagt: eine Unterkunft, die wirklich ganz ok ist und wo man sich wohl fühlt 😉
Kosten: 14,24€/ Nacht für Doppelzimmer mit Frühstück (eigenes Badezimmer)

SIHANOUKVILLE

Tasca Tuga

Es war für uns das erste mal in einem Mehrbettzimmer/Dorm. Wir waren skeptisch, denn die Unterkunft besteht aus einem Schlafsaal mit 18 Betten. Bei jedem Bett sorgt ein Vorhang für ein wenig Privatsphäre mit Licht und Steckdosen. Als wir dort waren, waren wir allerdings nur zu fünft im Saal und hatten deshalb keine Probleme beim Teilen des Badezimmers – bei 18 Leuten stellen wir uns das jedoch spannend vor. Die Betten waren bequem und die Matratze seltsamerweise im Plastik gehüllt (wir wissen nicht warum, aber es hat beim Schlafen nicht gestört). Das Haus ist aus Holz gebaut und dementsprechend hören sich alle Geräusche von außen so an, als wären sie direkt neben dem Bett – Ohropax sind also von Vorteil! Das Internet war gut und in der „Lobby“ gab es sehr gemütliche Sessel.

Lage: Der bekannte Otres Beach ist gleich nebenan und es gibt zahlreiche Restaurants in der Straße
Unsere Meinung: Im Großen und Ganzen waren wir zufrieden und es war eine gute Gelegenheit, mal in einem Mehrbettzimmer zu schlafen.
Kosten: 4,37€/Nacht für eine Person für ein Bett


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Was haben wir alles in unseren Rucksäcken? Wir haben einmal alles genau aufgeschrieben, um dir bei deiner Packliste zu helfen. Was wir wirklich nutzen und was wir gar nicht brauchen erfährst du im Beitrag.

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