Ob weiße Sandstrände, Jahrtausende alte Geschichte oder ein verrückter Zirkus. Kambodscha ist extrem vielfältig und hat einiges zu bieten. Hier findet ihr die Highlights von unserer abwechslungsreichen Reise durch dieses Land.

Kampot
Kho Rong
Phnom Penh
Siem Reap

KAMPOT

La Plantation

Wer ein Fan von Pfeffer ist, der ist hier in Kampot genau richtig! Von hier kommt der beste Pfeffer der Welt und es gibt viele Plantagen, die man auch besichtigen kann. Ungefähr 17km von Kampot entfernt, ist beispielsweise die Pfefferfarm „La Plantation“. Hier werden die Pflanzen organisch gedüngt und Schulen in der Umgebung unterstützt – ein tolles Projekt, wie wir finden! Die gesamte Führung (Erklärung + Verkostung + Besichtigung) dauert nicht ganz eine Stunde und ist komplett kostenlos! Die Guides sprechen gut Englisch, kennen sich sehr gut aus und sind für Fragen jederzeit bereit. Die Führungen finden in größeren Gruppen statt (10-20 Leute), jedoch warten die Guides mit ihren Erklärungen stets, bis alle wieder beisammen sind. Wir fanden sehr interessant, wie der Ort, an dem der Pfeffer wächst, aussieht und können sagen: Ist ganz nett hier!

PS: Natürlich gibt es den besten Pfeffer auch hier zu kaufen – jedoch ist er auch hier recht teuer.

KOH RONG

Coconut Beach

Ein weißer Sandstrand, türkises Wasser und fast keine Menschen – so haben wir es uns gewünscht! Wer ein paar Tage unter Palmen entspannen und dabei eine frische Kokosnuss schlürfen möchte, der ist hier genau richtig! Wir hatten gelesen, dass Koh Rong eher eine Party-Insel ist, das dürfte jedoch eher beim Long Beach der Fall sein. Der Coconut Beach ist sehr ruhig und es sind auch nur Menschen dort, die es genau so haben möchten: Keine Partymenschen und nur sehr selten eine Familie mit Kindern. Den Strand hat man schnell erkundet und es ist fast immer eine Liege zum Sonnen frei. Aufgepasst: Auf der Insel gibt es keinen ATM!

Kosten: 22$ für Hin- und Rückfahrt mit der Fähre (~ 19,40€ p.P.)

PHNOM PENH

Killing Fields

Ein Ort, der voll mit Massengräbern ist – dementsprechend bedrückend ist auch die Stimmung. Wie auch im Museum hört man mit dem Audio-Guide Geschichten von und über Opfer, die einen nur erahnen lassen, wie tragisch diese Zeit in Kambodscha war. Für die Opfer wurde eine Stupa erbaut, in deren Inneren die Knochen hinter Glas lagern. Wir haben während unseres Aufenthalts nicht viel miteinander geredet, da wir versuchten, das Gehörte zu verarbeiten. Wie auch im Museum, ist ein Besuch dieses Ortes nichts für schwache Nerven.

Kosten: 6$ Eintritt/Person mit deutschen Audio-Guide (~ 5,30€ p.P.)

S21 – Gefängnismuseum

„Sehenswürdigkeit“ ist irgendwie das falsche Wort – ein Besuch von S-21 sollte in Phnom Penh aber nicht fehlen. Das heutige Museum wurde in den 1970er-Jahren als grausames Foltergefängnis geführt und bietet jetzt die Möglichkeit, sich über diese Zeit zu informieren. Auch wir wollten mehr darüber erfahren und fuhren mit dem Tuk Tuk zuerst zum Museum und später zu den Killing Fields (10$ ~ 9€). Es war ein beklemmendes Gefühl, an den gleichen Stellen zu stehen, wo vor nicht allzu langer Zeit Menschen gefoltert und ermordet worden waren. Trotzdem sind wir froh, dort gewesen zu sein, um aus der Geschichte zu lernen.

Wer nur schwer mit solchen Erzählungen umgehen kann, sollte das Museum vielleicht auslassen. Jedoch gehört es zur Vergangenheit des Landes und die Auswirkungen sind bis heute spürbar. Wir empfehlen bei einem Besuch unbedingt den Audio-Guide (auch in Deutsch vorhanden), der einen durch das Gelände führt und mit Infos versorgt – Schilder mit Erklärungen gibt es nämlich nur wenige.

Kosten: 5$ Eintritt + 3$ deutscher Audio-Guide (~ 7€ p.P.)

SIEM REAP

Angkor Wat

Über Angkor Wat und den Angkor Archaeological Park haben wir einen eigenen Beitrag geschrieben. Den findet ihr >> hier <<.

Phare Cambodian Circus

Dieser Zirkus ist anders, als wir ihn von zu Hause kennen: Es gibt nämlich keine Tiere und die Show besteht nicht nur aus waghalsigen Kunststücken – jedoch sind auch diese zur Genüge vorhanden und haben uns echt begeistert. Obwohl wir eigentlich „schlechte“ Plätze hatten (C-Klasse) hatten wir eine sehr gute Sicht auf die Bühne. Das Zelt war voll, aber gab es keine Platzprobleme und uns wurde von einem Mitarbeiter gezeigt, wo wir hin müssen. Insgesamt dauerte die Show eine Stunde, die wie im Flug verging!

Neben akrobatischen Kunstwerken waren wir Zuseher einer Mischung aus Tanz, Theater und Musik – vermischt mit viel Humor. Wir haben den Besuch sehr genossen und können ihn definitiv weiterempfehlen!

Kosten: 18$ pro Person (~ 15,85€ p.P.)


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