In unserer letzten Woche in Thailand ging es nicht nur zum höchsten Punkt Thailands, sondern auch weiter in Richtung Norden. Über unsere dritte Weltreise-Woche könnt Ihr >> hier << nachlesen.

#22/23.10.2018: Es regnet…

Blöder Regen! Wir saßen den ganzen Tag im Zimmer und gingen nur am Abend kurz raus, um etwas zu essen. Wir haben ein wenig gearbeitet, Serien angesehen, gearbeitet und uns über das nächste Land erkundigt. So hatten wir Zeit unser Gedanken zu ordnen.

Wir hatten nämlich immer noch die Idee, nach Pai zu fahren. Es ärgerte uns ungemein, dass wir nicht hinfahren konnten. Aber auf der anderen Seite waren wir auch froh, dass wir ein paar Tage hatten, an denen wir einfach mal garnichts machen mussten. Irgendwie waren wir die letzten Wochen noch immer nicht richtig zur Ruhe gekommen und hatten das Gefühl, uns selbst zu viel Stress zu machen. Also eigentlich war es garnicht so schlecht, dass unser Ausflug ins Wasser gefallen war!?

#23/24.10.2018: …und regnet…

Heute war wieder ein richtiger Entspannungs-Arbeits-Tag. Lange schlafen, gemütlich frühstücken und dann ins Zimmer und ran an den Laptop. Zwischendurch wieder Pausen einlegen und weitermachen, wenn man Lust dazu hat – nun konnten wir uns wirklich Zeit lassen, weil es regnete noch immer. Pia arbeitete am nächsten Vlog und Patrick schrieb ein paar Blogbeiträge.

„Wenn wir nicht fertig werden, ist das auch nicht schlimm, weil es zwingt uns ja niemand dazu“, waren endlich unsere Gedanken. Keine Abgabetermine, keine Anforderungen, denen wir gerecht werden müssen. Wir machen Videos und schreiben Texte – so wie es uns gefällt und das ist gut so!

#24/25.10.2018: …und regnet.

Heute wollten wir es wieder probieren: Auf zum höchsten Punkt in Thailand! Wir wollten wieder früh los, was uns – naja, sollen wir sagen – nicht wirklich gelang (10 Uhr). Wir machten uns also wieder auf den Weg, um nach gut einer Stunde am Eingang des Nationalparks anzukommen. Dann ging es fast nur noch kurvig bergauf und wir merkten mit jeder Kurve, wie es kühler wurde. Wir erreichten die Tempelanlage kurz vor dem höchsten Punkt und staunten: wirklich eine idyllische Anlage! Ein Blick zum Himmel verriet uns, dass wir nicht mehr viel Zeit hatten, bis es wieder zu regnen beginnen würde.

„Nicht schon wieder!“ – aber wir waren so kurz vor unserem Ziel, da war Umkehren auch keine Alternative! Wir fuhren also weiter und blieben schon 100m später wieder stehen, um uns vor dem Regen in unsere Regenjacken einzuhüllen. Und ein paar Meter später spürten wir auch schon, warum wir das getan hatten. Der Regen prasselte bei inzwischen nur mehr 13 Grad in Strömen auf uns und oben angelangt, standen überall die Wasserpfützen! Wir warteten ein paar Minuten und gingen dann im Regen die letzten Meter zum höchsten Punkt. Endlich waren wir da und konnten die wunderbare Aussicht genießen! Ok…hätten wir zumindest können, wenn es eine gegeben hätte! 😃 Es war zu nebelig, um auch nur irgendetwas sehen zu können und so kehrten wir schon bald wieder um.

Es war mittlerweile Nachmittag geworden und wir wollten uns eigentlich auch noch die Wasserfälle im Nationalpark ansehen. Wir erreichten den Sirithan Wasserfall nach einer kurzen Wanderung im Grünen und genossen es in vollen Zügen, dass wir alleine waren. Im Anschluss machten wir uns auf zum Wachirathan Wasserfall und mussten uns beeilen – es wurde nämlich schon finster. Wenn wir uns nicht verfahren hätten, hätten wir ihn mit Sicherheit noch im Hellen gesehen, aber leider war es schon dunkel als wir ankamen. Aber: Wir waren die Einzigen und konnten nur mit einem zugedrückten Auge des Wächters überhaupt noch rein. Wir konnten deshalb zwar keine Fotos machen, aber wir konnten diesen gigantischen Wasserfall alleine genießen. Mega beeindruckend!

Unser Weg nach Hause dauerte länger als gedacht. Wir waren fast drei Stunden unterwegs und konnten nicht mehr richtig am Moped sitzen! Nach diesem wunderschönen, aber anstrengenden Tag, waren wir froh, wieder in der Unterkunft zu sein und fielen nur noch ins Bett!

#25/26.10.2018: Es ist Samstag… oh, warte!

Es war Samstag. Wir gingen frühstücken, packten unsere Sachen und Patrick war gerade losgefahren, um das Moped zurückzubringen. Heute wollten wir weiter nach Chiang Rai! Doch plötzlich bemerkte Pia etwas: Es war NICHT Samstag, sondern erst Freitag! Wir hatten also noch einen ganzen Tag Zeit! Wir waren inzwischen so unabhängig von Zeit, Wochentag und Datum, dass wir uns beide um einen Tag vertan hatten. Ok, also durchdachten wir den Tag nochmal und stellten fest, dass uns die zusätzliche Zeit ganz gelegen kam. Wir hatten noch ein paar Spots, die wir uns ansehen wollten und konnten diese nun ganz ohne Stress besichtigen. Klasse!

Wir Besuchten das Lanna Museum und waren total von der Detailverliebtheit der Verantwortlichen beeindruckt! Es ist wirklich ein sehenswertes Museum, auch für nicht Museums-Begeisterte (wie Pia 😉 ). Außerdem stand noch eine Tempelanlage – das Wat Chedi Luang, das Wahrzeichen von Chiang Mai –  auf unserer Liste, die wir besuchten und kehrten anschließend müde wieder ins Guesthouse zurück. Der anstrengende Vortag machte uns noch ein wenig zu schaffen und so beschlossen wir, uns den restlichen Tag noch auszuruhen.

#26/27.10.2018: Jetzt aber wirklich!

Heute ging’s mit dem Bus weiter nach Norden in die Stadt Chiang Rai. „Ist heute auch wirklich Samstag?“ – „Ja heute ist wirklich Samstag“, versicherten wir uns.

Wir dachten, wir könnten einfach zum Busbahnhof gehen und uns in den nächsten Bus setzen, wie wir das auch von Bangkok nach Ayutthaya gemacht hatten. Doch wegen ausgebuchter Busse mussten wir 5 Stunden warten. Blöd gelaufen, könnte man meinen. Aber uns machte das überhaupt nichts aus. Wir aßen gemütlich und erledigten noch ein paar Sachen, bevor es dann auch schon losging. Im Internet hatten wir gelesen, dass die Busfahrt oft als ungemütlich und gefährlich empfunden wird, wovon wir aber nichts bemerkten. Die Sitze waren bequem und wir hatten zu keiner Zeit Angst. Nach der dreistündigen Fahrt marschierten wir zu unserer Unterkunft und gingen sofort schlafen. Warum waren wir nur so müde??

#27/28.10.2018: Weiß und Blau

Die Besitzerin der Unterkunft war extrem freundlich und hilfsbereit. Wir liehen uns von ihr ein Moped – wir waren ja jetzt schon Quasi-Profis im Umfang mit dem Motorroller. Damit ging es zum weißen Tempel, auf den sich Patrick schon wochenlang gefreut hatte. Die gesamte Anlage war unerwartet groß und als wir erfuhren, dass erst ca. 20 Prozent fertiggestellt sind, waren wir echt beeindruckt vom Vorhaben des Künstlers Chalermchai Kositpipat!

Wir bewunderten die künstlerischen Bauten und fuhren weiter zum blauen Tempel. Diesen Tipp hatten wir von unserer Vermieterin bekommen und so wurde er doch glatt umgesetzt! Diese zwei Tempelanlagen waren eine wunderbare Abwechslungen zu den Tempeln, die wir bereits kannten und ein schöner Abschluss für unsere Tour von Bangkok nach Norden!


Unsere Weltreise-Packliste

Was haben wir alles in unseren Rucksäcken? Wir haben einmal alles genau aufgeschrieben, um dir bei deiner Packliste zu helfen. Was wir wirklich nutzen und was wir gar nicht brauchen erfährst du im Beitrag.

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2 Comments

  1. Schön dass es euch so gut geht! Ich kann nachvollziehen dass ihr nicht mehr wusstet welcher Tag war, so ging es mir in Thailand auch 🙂
    Liebe Grüße Manu

    • Weltreisezeit Reply

      Schön zu wissen, dass wir nicht die einzigen sind, denen es so geht! 😃

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